Glaube&Gebet #31

Emmerting Pfarrverband am 27.02.2021

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2. Fastensonntag / B

Evangelium

(2) In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jako­bus und Johan­nes bei­sei­te und führ­te sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wur­de vor ihnen ver­wan­delt; (3) sei­ne Klei­der wur­den strah­lend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Blei­cher machen kann. (4) Da erschien ihnen Elí­ja und mit ihm Mose und sie rede­ten mit Jesus. (5) Petrus sag­te zu Jesus: Rab­bi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wol­len drei Hüt­ten bau­en, eine für dich, eine für Mose und eine für Elí­ja. (6) Er wuss­te näm­lich nicht, was er sagen soll­te; denn sie waren vor Furcht ganz benom­men. (7) Da kam eine Wol­ke und über­schat­te­te sie und es erscholl eine Stim­me aus der Wol­ke: Die­ser ist mein gelieb­ter Sohn; auf ihn sollt ihr hören. (8) Als sie dann um sich blick­ten, sahen sie auf ein­mal nie­man­den mehr bei sich außer Jesus. (9) Wäh­rend sie den Berg hin­ab­stie­gen, gebot er ihnen, nie­man­dem zu erzäh­len, was sie gese­hen hat­ten, bis der Men­schen­sohn von den Toten auf­er­stan­den sei. (10) Die­ses Wort beschäf­tig­te sie und sie frag­ten ein­an­der, was das sei: von den Toten auferstehen.

Mar­kus 9,2−10

Gedanken zum Evangelium

„Es ist gut, dass wir hier sind.“

Ger­ne erin­nern wir uns an schö­ne Momen­te, an beson­de­re Ereig­nis­se in unse­rem Leben. Sol­che Erleb­nis­se sind kost­bar und wert­vol­le Schätze:

  • Ein schö­ner Urlaubs­tag, im Lie­ge­stuhl sit­zend am Meer, stau­nend auf dem Berg­gip­fel ste­hend oder den Son­nen­un­ter­gang genie­ßend an einen Lieb­lings­ort: Es ist gut, dass wir hier sind!
  • Ein lecke­res Essen, ein edler Wein und ein gutes Gespräch: Es ist gut, dass wir hier sind!
  • Gemein­sam fei­ern und sich freu­en: Es ist gut, dass wir hier sind!
  • Gemein­sam sin­gen und tan­zen: Es ist gut, dass wir hier sind!
  • Mit­ein­an­der spie­len und lachen: Es ist gut, dass wir hier sind!

Ich lade Sie ein, sich an beson­de­re Momen­te in Ihrem Leben zu erin­nern. Neh­men Sie sich Zeit dazu, viel­leicht bei schö­ner Musik.

„Da kam eine Wol­ke und über­schat­te­te sie.“

Zum Leben gehö­ren aber auch die nicht so schö­nen Momen­te, Ereig­nis­se und Erinnerungen:

  • War­um muss­te das passieren?
  • War­um ich?
  • Ich weiß nicht mehr weiter!
  • Ich bin so allein!
  • Du fehlst mir so sehr!
  • Wir haben kei­nen Kon­takt mehr!
  • Wie soll ich das alles schaffen?
  • Gott, war­um kannst du das zulassen?

Die Wol­ke ist ein Bild für all die Trau­rig­kei­ten, den Schmerz, der unser Leben ver­dun­kelt. Ich lade Sie ein, ihre ​„Wol­ken“ für sich zu benennen …

Lied

Wer mag kann sich anschlie­ßend das fol­gen­de Lied anhören.

Ihnen entgeht ein toller Beitrag!

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