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Glaube&Gebet #32

Emmerting Pfarrverband am 05.03.2021

Kehrschaufel info-icon-20px Rainer Sturm / pixelio.de

3. Fastensonntag / B

Evangelium

(13) Das Pascha­fest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jeru­sa­lem hin­auf. (14) Im Tem­pel fand er die Ver­käu­fer von Rin­dern, Scha­fen und Tau­ben und die Geld­wechs­ler, die dort saßen. (15) Er mach­te eine Gei­ßel aus Stri­cken und trieb sie alle aus dem Tem­pel hin­aus, samt den Scha­fen und Rin­dern; das Geld der Wechs­ler schüt­te­te er aus, und ihre Tische stieß er um (16) und zu den Tau­ben­händ­lern sag­te er: Schafft das hier weg, macht das Haus mei­nes Vaters nicht zu einer Markt­hal­le! (17) Sei­ne Jün­ger erin­ner­ten sich, dass geschrie­ben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich ver­zeh­ren. (18) Da ergrif­fen die Juden das Wort und sag­ten zu ihm: Wel­ches Zei­chen lässt du uns sehen, dass du dies tun darfst? (19) Jesus ant­wor­te­te ihnen: Reißt die­sen Tem­pel nie­der und in drei Tagen wer­de ich ihn wie­der auf­rich­ten. (20) Da sag­ten die Juden: Sechs­und­vier­zig Jah­re wur­de an die­sem Tem­pel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wie­der auf­rich­ten? (21) Er aber mein­te den Tem­pel sei­nes Lei­bes. (22) Als er von den Toten auf­er­weckt war, erin­ner­ten sich sei­ne Jün­ger, dass er dies gesagt hat­te, und sie glaub­ten der Schrift und dem Wort, das Jesus gespro­chen hat­te. (23) Wäh­rend er zum Pascha­fest in Jeru­sa­lem war, kamen vie­le zum Glau­ben an sei­nen Namen, da sie die Zei­chen sahen, die er tat. (24) Jesus selbst aber ver­trau­te sich ihnen nicht an, denn er kann­te sie alle (25) und brauch­te von kei­nem ein Zeug­nis über den Men­schen; denn er wuss­te, was im Men­schen war.

Johan­nes 2,1325

Gedanken zum Evangelium

Was haben die Rin­der, Scha­fe und Tau­ben im Tem­pel von Jeru­sa­lem zu suchen? Die Leu­te taten das, was sie im All­tag oft tun, sie trei­ben Han­del, sie machen Geschäf­te für Gott, sie machen Geschäf­te mit Gott. Der Tem­pel soll­te doch ein Ort des Betens sein …

Und dann kommt Jesus: Er räumt rich­tig auf, er räumt aus. Er will Gott den Raum ein­räu­men, den er ver­dient. Er will in Ruhe beten. Er will nicht, dass der Ort Got­tes so ver­kom­men ist.

Vie­le Din­ge in unse­rem All­tag fül­len auch uns so an und aus, dass es oft kei­nen Platz mehr gibt für Gott, für Jesus in unse­rem Her­zen. Wir sind dann so wie der Tempel.

Uns lädt Jesus in die­sen Tagen der Fas­ten­zeit ein, dass wir auch wie­der frei wer­den, auf­räu­men, aus­räu­men, was uns ein­engt und das Herz aus­füllt, damit Gott in uns Raum hat, damit Jesus zu uns spre­chen kann und wir ihn hören. Hal­ten wir also unser Herz, unse­re See­le offen und bereit.

Der mit­tel­al­ter­li­che Mys­ti­ker Meis­ter Ecke­hart hat eine Pre­digt über die­ses Evan­ge­li­um fol­gen­der­ma­ßen been­det:
Dass Jesus auch in uns kom­men und hin­aus­wer­fen und weg­räu­men möge alle Hin­der­nis­se und uns eins mache, wie er mit dem Vater und dem Hei­li­gen Geist ein Gott ist, auf dass wir so mit ihm eins wer­den und ewig blei­ben, dazu hel­fe uns Gott.
Amen.“

Lied

Wer mag kann sich anschlie­ßend das fol­gen­de Lied anhören.

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