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Glaube&Gebet #34

Emmerting Pfarrverband am 19.03.2021

Schmetterling info-icon-20px Kurt F. Domnik / pixelio.de

5. Fastensonntag / B

Evangelium

In jener Zeit (20) gab es auch eini­ge Grie­chen unter den Pil­gern, die beim Pascha­fest in Jeru­sa­lem Gott anbe­ten woll­ten. (21) Die­se tra­ten an Philíp­pus her­an, der aus Bet­sai­da in Gali­läa stamm­te, und baten ihn: Herr, wir möch­ten Jesus sehen. (22) Philíp­pus ging und sag­te es Andre­as; Andre­as und Philíp­pus gin­gen und sag­ten es Jesus. (23) Jesus aber ant­wor­te­te ihnen: Die Stun­de ist gekom­men, dass der Men­schen­sohn ver­herr­licht wird. (24) Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Wei­zen­korn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es rei­che Frucht. (25) Wer sein Leben liebt, ver­liert es; wer aber sein Leben in die­ser Welt gering ach­tet, wird es bewah­ren bis ins ewi­ge Leben. (26) Wenn einer mir die­nen will, fol­ge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Die­ner sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren. (27) Jetzt ist mei­ne See­le erschüt­tert. Was soll ich sagen: Vater, ret­te mich aus die­ser Stun­de? Aber des­halb bin ich in die­se Stun­de gekom­men. (28) Vater, ver­herr­li­che dei­nen Namen! Da kam eine Stim­me vom Him­mel: Ich habe ihn schon ver­herr­licht und wer­de ihn wie­der ver­herr­li­chen. (29) Die Men­ge, die dabei­stand und das hör­te, sag­te: Es hat gedon­nert. Ande­re sag­ten: Ein Engel hat zu ihm gere­det. (30) Jesus ant­wor­te­te und sag­te: Nicht mir galt die­se Stim­me, son­dern euch. (31) Jetzt wird Gericht gehal­ten über die­se Welt; jetzt wird der Herr­scher die­ser Welt hin­aus­ge­wor­fen wer­den. (32) Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, wer­de alle zu mir zie­hen. (33) Das sag­te er, um anzu­deu­ten, auf wel­che Wei­se er ster­ben werde.

Joh 12,2033

Gedanken zum Evangelium

Zu Beginn eines jeden Got­tes­diens­tes machen wir das Kreuz­zei­chen. Wir den­ken also dar­an, dass Jesus für uns am Kreuz gestor­ben ist. Er hat das für uns gemacht. Wir sagen: Er hat sein Leben für uns hin­ge­ge­ben. Jesus sagt auch: Es gibt kei­ne grö­ße­re Lie­be, als wenn einer sein Leben für sei­ne Freun­de hin­gibt. (Joh 15,13) Die Lie­be Got­tes hat also etwas mit Hin­ga­be zu tun.

Das Wort Hin­ga­be“ bedeu­tet: jeman­dem etwas schen­ken und zwar sehr lei­den­schaft­lich und per­sön­lich, mit gan­zem Her­zen.
Im Evan­ge­li­um heu­te sagt Jesus: Wenn das Wei­zen­korn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es rei­che Frucht.“. Mit die­sen Wor­ten erklärt Jesus sei­nen Jün­gern, dass er ster­ben wird und dass er für die Men­schen ster­ben wird.

Jesus schenkt sein Ster­ben und Auf­er­ste­hen den Men­schen. Er will ihnen zei­gen, was Gott mit den Men­schen nach dem Tod vor­hat: Nach dem Tod wer­den wir alle auf­er­ste­hen und bei Gott leben. Der Tod ist also nicht das Ende unse­res Lebens, son­dern eine Verwandlung.

Damit wir das ver­ste­hen, ver­gleicht Jesus sei­nen Tod und sein Auf­er­ste­hen mit dem Pflan­zen und Wach­sen eines Wei­zen­korns. Wenn das Wei­zen­korn in die Erde gelegt wird, ist das wie der Tod. Das Korn ver­än­dert sich in der Erde. Es bekommt Wur­zeln, es wächst ein Halm und es wach­sen vie­le neue Kör­ner. Etwas Ähn­li­ches pas­siert auch beim Tod der Men­schen. Der Mensch wächst wei­ter auf Gott zu.

Sich zu ver­schen­ken, heißt aber nicht, dass wir gleich ster­ben müs­sen. Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, sich selbst zu ver­schen­ken, etwas von sich selbst hin­zu­ge­ben. Wir kön­nen Jesus ein Gebet, eine Ker­ze, eine Blu­me oder einen Got­tes­dienst­be­such schen­ken. Die­se Geschen­ke der Hin­ga­be kön­nen uns Gott auch näher bringen.

Lied

Wer mag kann sich anschlie­ßend das fol­gen­de Lied anhören.

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